Biomasse

Klimaneutrales Heizen wird gefördert! 

Biomassefeuerungen nutzen nachwachsende heimische Energiequellen und klinken sich in den natürlichen Kohlenstoffkreislauf ein. Bei der Verbrennung von Holz entstehen Kohlendioxid und Wasserdampf. Aus Kohlendioxid und Wasser wächst mit der Energie der Sonne wieder neues Holz nach.

Im Gegensatz zu Öl, Gas und Kohle werden mit Biomasse keine Kohlenstoffverbindungen aus unterirdischen Lagerstätten entnommen und als Kohlendioxid in die Atmosphäre verfrachtet. Energie aus Biomasse hat damit keine Klima-Veränderung zur Folge.Wer sich für diese umweltbewusste Heizform entscheidet, handelt nicht nur fortschrittlich, sondern wird auch von öffentlicher Hand gefördert. Verschiedene Förderprogramme für Private, Landwirte und Unternehmen unterstützen Ihre Entscheidung für einen umweltfreundlichen Brennstoff aus heimischer Erzeugung. Aktuelle Informationen zu den Fördersätzen finden Sie auf den Seiten des Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).


StückholzWenn Ihnen aus Ihrem Wald Holzscheite günstiger als Hackgut zur Verfügung stehen, dann sollte Ihre Wahl auf einen Stückholzkessel fallen. Holz brennt völlig anders als Kohle und Koks. Der Unterschied zwischen einer kurzen Kohleflamme und einer langen Holzflamme ist offensichtlich. In einem herkömmlichen „Allesbrenner“ schlägt die lange Holzflamme gegen kalte Brennkammerwände und erlischt, bevor sie vollständig ausgebrannt ist. Bis zu einem Drittel des Holzes geht so ungenutzt verloren. Darum sollten Sie bei Scheiten auf jeden Fall einen Holzvergaserkessel mit heißer Glühzonenbrennkammer und Lambdasonde den Vorzug geben.

HackgutAus der Durchforstung der Wälder und aus Sägewerken steht kostengünstig Hackgut zur Verfügung. Der Preis für diesen günstigen und klimaneutralen Brennstoff liegt derzeit bei einem Drittel des aktuellen Ölpreises. Ab 30kw Heizlast tun Sie also gut daran, bereits einen Hackgutkessel in die engere Wahl zu ziehen.

Dieser natürliche Rohstoff wird heute vorwiegend aus Hobelabfällen hergestellt. Herstellbar aus jeder Holzform, liegen die Kosten für Pellets zur Zeit mehr als die Hälfte unter dem aktuellen Ölpreis. Sie werden damit bei rapid steigenden Energiekosten langfristig die weitaus günstigere Wärmequelle sein. Pellets werden – wie bisher Öl – mit dem Tankwagen angeliefert. Jeder übliche Öltankraum kann mittels einer Austragsschnecke problemlos umgebaut werden und fasst genügend Pellets für einen ganzen Winter.


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