220 Jahre Vorsprung
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"220 Jahre Vorsprung". So lautet unser Motto, das wir uns zum diesjährigen Firmenjubiläum gegeben haben. Die Firma Ufer arbeitet nun schon seit 220 Jahren erfolgreich am Markt. Rechtzeitig mit der Zeit gehen, Entwicklungen frühzeitig erkennen und richtige Entscheidungen umsetzen, das brachte gestern und das wird auch morgen einem Unternehmen Erfolg bringen, vor allem, wenn sich zu unternehmerischem Weitblick solides Wirtschaften und ein echtes partnerschaftliches Verhältnis zu Kunden, Mitarbeitern und Lieferanten gesellt.
Nur so konnten wir von einer kleinen Eisenhandlung zu einem modernen Großhandelsunternehmen für die Sortimentsbereiche Sanitär und Heizung, Stahl und Bauelemente sowie Baubeschläge und Werkzeug heranwachsen. Heute beliefern wir über 1.500 Kunden im Umkreis von ca. 80km um Landau.
Für unsere führende Rolle in der Region sorgen 130 kompetente, gut ausgebildete Mitarbeiter, eine große und stets aktuelle Badausstellung, moderne Abholbereiche, beste Lagertechnik und viele außergewöhnliche Serviceleistungen für unsere Kunden.
220 Jahre Vorsprung auf einen Blick
Schauspieleinlage des Chawwerusch-Theaters zur Jubiläums-Matinee am 20.06.2010
1790 ___________________
Der Gürtler und Gelbgießer Johann Gottfried Ufer, aus Wurzen in Sachsen stammend, lässt sich in der Stadt Landau nieder und eröffnet in der heutigen Theaterstrasse einen Handwerksbetrieb. Dort verkauft er zunftgemäß die von ihm selbst hergestellten Schnallen und Spangen. Nebenbei handelt er aber auch mit Eisenwaren.
1795 ___________________Am 22. Brumaire des Jahres VI der französischen Revolution erscheint Johann Gottfried Ufer mit Anna Maria Tiddelmeyer vor dem Munizipalrichter der Gemeinde Landau, um den Bund der Ehe zu schließen.
1800 __________________Nach dem frühen Tod ihres Mannes zeigt sich, wie tüchtig Anna Maria Ufer, geborene Tiddelmeyer, ist. Sie führt das Geschäft in der Theaterstrasse nicht nur weiter, sondern baut es in den nächsten Jahren sogar noch aus. Für ihren Geschäftssinn und ihren Fleiß zeugt der Bau der drei Häuser Theaterstrasse 13,15 und 17.
1837 __________________Anna Maria Ufer vererbt die drei Häuser an ihre 3 Kinder , 2 Söhne und 1 Tochter, wonach diese eine Teilung des Geschäftes vornehmen. Fortan und in den nächsten Jahren bestehen drei konkurrierende Eisenwarenhandlungen nebeneinander.
1873 __________________Johann Jakob Ufer, der Vater von Louis Ufer, dem Erbauer der Villa Ufer in Landau, übergibt sein Geschäft und Haus an seinen Neffen Robert Ufer.
1884 __________________Robert Ufer, der Ältere, erwirbt die rückwärts an die Theaterstrasse angrenzende Brauerei und Gaststätte "Zum Pflug"
Die 3 Söhne des inzwischen verstorbenenen Robert Ufer übernehmen gemeinsam das väterliche Geschäft. Einer der drei Söhne, Edwin Ufer, hier auf diesem Bild.
1920 __________________Nachdem Edwin und Ernst Ufer gestorben sind und Robert Ufer keine Nachkommen hat, tritt Hans Merkel als Teilhaber in die Firma ein.
1930 __________________Robert Ufer und Hans Merkel erwerben die Eisenhandlung Saalfeld in der Theaterstrasse 13. Wie 130 Jahre zuvor sind damit wieder alle 3 Häuser in einer Hand.
Hans Merkel wird Alleininhaber der Firma, die er schwieriger Verhältnisse zum Trotz glücklich durch die Kriegswirren steuert. Das Schicksal trifft ihn schwer: er verliert beide Söhne durch den Krieg.
1948 __________________Der Diplomkaufmann Dr. Karl Adolf Strack heiratet die Tochter von Hans Merkel und tritt am 1. September in die Firma Ufer ein.
1956 __________________Hans Merkel zieht sich aus der aktiven Geschäftsführung zurück und Dr. Strack wird geschäftsführender Gesellschafter.
1965 __________________
Die Firma Ufer hat doppelten Grund zur Freude: Das neue Großhandelshaus am Schänzel ist fertiggestellt und so kann das 175jährige Jubiläum beruhigt und zuversichtlich gefeiert werden.
Die Baubeschlag- und Werkzeugabteilung wird von der Theaterstrasse in das Grosshandelshaus am Schänzel verlagert und ein neues, modernes Büro eingerichtet.
1983 __________________Dr. Hans Christoph Strack , der Sohn von Dr. K.A. Strack, tritt in die Firma ein und wird bald darauf Mitgeschäftsführer des Unternehmens. Ein Jahr zuvor hat seine Ehefrau Silvia Strack bereits die Leitung des Einzelhandels in der Theaterstrasse übernommen.
1989 __________________Der Einzelhandelsbetrieb in der Theaterstrasse wird von Grund auf neu gestaltet und vor allem die Sortimente Glas, Porzellan und Geschenkartikel glanzvoll präsentiert.
1990 __________________Die Firma Ufer feiert Ihr 200 jähriges Firmenjubiläum. Mit zwei großen Veranstaltungen in der Landauer Festhalle und zahlreichen Aktionen über das ganze Jahr 1990 wird dieses außergewöhnliche Jubiläum gebührend begangen.
1992 __________________Der Einzelhandel in der Theaterstraße wird verpachtet. Die Firma Ufer konzentriert sich ganz auf den Großhandel mit den Sortimentsbereichen Sanitär & Heizung, Stahl & Bauelemente sowie Baubeschläge & Werkzeuge.
1994 __________________Der Sortimentsbereich Stahl/Bauelemente erhällt ein eigenes Stahllager unweit vom Firmensitz in der Bornbachstrasse in Landau. Auf einem Gelände von über 19.000 qm wird eine 3.000 qm große Halle mit modernster Lager- und Fördertechnik sowie ein Freillager für Baustahlgewebe- und matten errichtet.
Damit wurde am Stammsitz Am Schänzel Fläche frei zur Erweiterung der Lagerkapazität und Verkaufsflächen des Sortimentsbereichs Sanitär & Heizung.
Nach fast zweijährigen Umbaumaßnahmen können die neuen erweiterten Lager- und Logistikflächen sowie die neuen Verkaufs- und Präsentationsflächen in Betrieb genommen werden. Neben einer Lagerfläche von fast 9.000 qm innen und nochmals 7.000 qm im Freien verfügen wir nun über einen moderenen Handwerker Abholmarkt mit Selbtsbedienung und einer über 800 qm großen, attraktiven Badausstellung, die Bad & Design Galerie.
2000/2001 ________________Alle Büroräumlichkeiten sowie der Schulungsbereich und die Sozialräume werden renoviert und auf den neuesten Stand der Technik und Funktionalität gebracht. Unsere Mitarbeiter erhalten moderne, helle Arbeitsplätze in Großraumbüros, die eine sehr gute Arbeitsatmosphäre und Kundenbetreuung ermöglichen. In unserem neuen Schulungsraum, der flexibel zu vergrößern oder zu verkleinern ist, finden seither regelmäßig Kundenveranstaltungen zu technischen, kaufmännischen oder verkäuferischen Themen statt.
2003 __________________Die Verkaufs- und Präsentationsräume unserer Baubeschlag- und Werkzeugabteilung werden komplett renoviert und neu gestaltet. Das Profi- Werkzeugsortiment für unsere gewerblichen Kunden wird erweitert und ebenso ansprechend präsentiert wie die Beschlagstechnik im anderen Teil des Verkaufsraums. Auf einer attraktiven, über 8 Meter langen Präsentationswand zeigen wir aktuelle Drückergarnituren in allen Preislagen sowie ein umfangreiches Briefkastensortiment.
2004 __________________
Der Diplom Wirtschaftsingenieur Christoph Rinck wird Mitgesellschafter der Chr. Ufer GmbH. Bereits zwei Jahre zuvor war er zum Geschäftsführer bestellt worden.
2007 __________________Der Abholbereich im Baubeschlag wird um 100qm erweitert. Ein umfassendes Schrauben - und Befestigungstechnik- Sortiment finden unsere Kunden aus Handwerk und Industrie nun in einer Freiverkaufszone für die schnelle Abholung.
2008 __________________Nach längerer Krankheit verstirbt der langjährige geschäftsführende Gesellschafter Dr. Hans Christoph Strack viel zu früh im Alter von 55 Jahren. Die Weichen für eine erfolgreiche Fortführung seines Unternehmens hatte er frühzeitig gestellt. Die Chr. Ufer GmbH wird nun von seiner Ehefrau Silvia Strack, seinem Sohn Christoph und dem Mitgesellschafter Christoph Rinck geführt.
2009 __________________
Das Abholmagazin der Abteilung Sanitär/Heizung erhält ein neues Aussehen und einen neuen Namen. Das UFER Profi Lager oder kurz UPL wird am 15. Juni eingeweiht. Davor waren die Räumlichkeiten vollständig renoviert, das Sortiment überarbeitet und ausgebaut worden. Dieser Abholbereich speziell für das Sanitär - und Heizungsfachhandwerk erhält einen separaten Eingangsbereich und eine 24 Stunden Abholzone, zu der Kunden zu jeder Zeit über einen elektronischen Schlüssel (Transponder) Zugang haben, um vorbestellte Ware rund um die Uhr abholen zu können.
